Presse & Veröffentlichungen

Presse & Veröffentlichungen

Einen guten Tag unseren Patienten und all denen, die unsere Webseite aufsuchen. In dieser Rubrik finden Sie Presse-Veröffentlichungen im Zusammenhang mit unserer Praxis.

 

Information bei Verdacht auf SARS-CoV-2-Infektion

Liebe Patientin, lieber Patient,

Epidemiologische Lage

In Deutschland (ebenso wie in Europa und anderen Kontinenten) breitet sich das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) in der Bevölkerung aus.

Die Atemwegsinfekte, mit denen Patientinnen und Patienten z.Zt. die Praxen aufsuchen, sind momentan überwiegend auf Influenza oder Erkältungskrankheiten zurück zu führen.

Was ist ein „begründeter Verdachtsfall“ für eine Coronavirusinfektion?

Begründeter Verdachtsfall: (1+2 oder 1+3 müssen erfüllt sein)

  1. Anzeichen einer akuten Atemwegsinfektion (obligat)

und 2. eine Reiseanamnese in ein COVID-19-Risikogebiet (s.u.)

oder 3. ein Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall

Risikogebiete: aktuelle Gebiete unter www.rki.de/covid19risikogebiete

neben Südostasien auch Länder bzw. Regionen, in denen Infektionsfälle oder Cluster (mit und ohne Rückverfolgbarkeit der Infektionsketten) aufgetreten sind.

In diesem Falle sind Patienten und Besorgte aufgerufen, zu Hause zu bleiben und mit der Praxis zu telefonieren, bevor sie sich in die Praxis begeben. Der Arzt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen.

Bitte beachten Sie die Handlungsempfehlungen auf unserer Website Häusliche Isolierung von COVID-19-Verdachtsfällen mit leichtem Krankheitsbild.

Menschen, die nicht aus einem Risikogebiet kommen, erfüllen die o.g. Kriterien für einen Verdachtsfall z.Zt. nicht (dies kann sich bei anhaltender Übertragung ändern!). Sie werden wie üblich in der Praxis untersucht und behandelt.

 

 

Handlungsempfehlung: Häusliche Isolierung von COVID-19-Verdachtsfällen mit leichtem Krankheitsbild*

  •  Unterbringung des Patienten in separatem, gut durchlüftetem Einzelzimmer.
  •  Patient sollte sich nicht in gemeinschaftlich genutzten Räumen aufhalten. Falls unvermeidlich, für eine gute Durchlüftung dieser Räume sorgen (z.B. mit offenem Fenster).
  •  Es sollte keine weitere Person im Zimmer des Patienten schlafen. Falls unvermeidlich, sollte der Patient in einem Einzelbett mit mindestens einem Meter Abstand zum nächsten Bett schlafen.
  •  Anzahl pflegender Kontaktpersonen möglichst geringhalten. Idealerweise übernimmt eine einzige Person die Pflege. Sie sollte in einem guten Gesundheitszustand, frei von chronischen Erkrankungen und nicht immungeschwächt sein.
  •  Solange Krankheitssymptome und/oder Ansteckungsgefahr bestehen, sollte der Patient keine Besucher empfangen.
  •  Besorgen Sie sich ein in Drogerie-Discountern oder Apotheken erhältliches Händedesinfektionsmittel mit viruzider Wirkung (Gel oder Spray auf Alkoholbasis) und platzieren Sie es gut erreichbar am Ausgang des Patientenzimmers.
  •  Nach jeder Art von Kontakt mit dem Patienten oder seiner unmittelbaren Umgebung sowie beim Verlassen des Patientenzimmers: Händedesinfektion durchführen (3ml Lösung auf die Handflächen, mind. 30 Sekunden einreiben)
  •  Alle Familien- und Haushaltsmitglieder sollten generell besonders penibel auf eine einwandfreie Hygiene achten (Händewaschen nach jeder Verunreinigung, vor und nach der Essenzubereitung, nach Mahlzeiten, nach Toilettengang). Beim Einkaufen und anderen Erledigungen. Handschuhe tragen und Türen/Türklinken möglichst mit dem Ellbogen öffnen. Baumwollhandschuhe täglich waschen/wechseln.
  •  Nach dem Händewaschen Hände möglichst mit Papier- oder Einmalhandtüchern abtrocknen.
  •  Patient sollte möglichst dauerhaft eine Atemschutzmaske tragen, die Mund und Nase abdeckt. Falls die Maske nicht toleriert wird oder keine Maske verfügbar ist, Mund und Nase beim Husten oder Niesen mit Papiertüchern oder Taschentüchern bedecken (anschließend entsorgen).
  •  Im Patientenzimmer sollte die Pflegeperson – falls toleriert – eine Atemschutzmaske tragen, zusätzlich Einmal-Handschuhe um sich vor einer Kontamination mit Körpersekreten zu schützen.
  •  Atemschutzmasken sollten nur an den Halterungen berührt werden und entsorgt/gewechselt werden, sobald sie durchfeuchtet oder verschmutzt sind.
  •  Atemschutzmasken und Einmal-Handschuhe sollten nicht wiederverwendet werden. Nach jedem Abnehmen von Maske und Handschuhen sollten die Hände desinfiziert werden.
  •  Patient sollte ein ausschließlich von ihm genutztes Geschirr und Besteck benutzen, das regelmäßig gespült und nur von ihm selbst wiederverwendet wird.
  •  Falls der Haushalt über zwei Toiletten verfügt, sollte eine davon ausschließlich dem Patienten zur Verfügung stehen.
  •  Oberflächen im Patientenzimmer (z.B. Nachttisch, Bettgestell, Türgriff) regelmäßig reinigen – Bad und Toilettenoberflächen mindestens einmal täglich.
  •  Zum Reinigen von Oberflächen zunächst ein handelsübliches Reinigungsmittel und anschließend ein viruzid wirksames Flächendesinfektionsmittel anwenden, das in Drogerie-Discountern oder Apotheken erhältlich ist. Bei der Reinigung sollten eine Maske und Handschuhe getragen werden.
  •  Waschen Sie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten mit normalen Waschmitteln bei 60 – 90 °C. Verunreinigte Wäsche in einem Wäschebeutel sammeln und so wenig wie möglich berühren (am besten unter Verwendung von Einmalhandschuhen)
  •  Handschuhe, Masken und andere Hygieneabfälle im Zimmer des Patienten in einem verschließbaren Behälter sammeln und anschließend als infektiösen Abfall entsorgen.
  •  Achten Sie als Angehörige/Haushaltsmitglieder insbesondere auch darauf, dass Sie nicht mit kontaminierten Gebrauchsgegenständen aus der unmittelbaren Umgebung des Patienten in Berührung kommen (z.B. Zahnbürste, Handtuch etc.). Versuchen Sie während Kontaktphasen auch eine flüchtige Berührung ihres eigenen Gesichts (Augen, Nase) mit den Fingern zu vermeiden.

 

*modifiziert nach: “Home Care for Patients with Suspected Novel Coronavirus (2019-nCoV) infection presenting with mild symptoms and management of contact”. Interim guidance (WHO, 4 February 2020);

Autoren (in alphabetischer Reihenfolge):
Hanna Kaduszkiewicz, Inst. für Allgemeinmedizin, Universität Kiel (hk@allgemeinmedizin.uni-kiel.de) Michael M. Kochen, Inst. für Allgemeinmedizin, Universität Freiburg (mkochen@gwdg.de)
Josef Pömsl, Hausarztzentrum Kaufering (poemsl.josef@hausaerztezentrum-kaufering.de)

Stand 27.2.2020

Praxis-Stifterbrief zur Förderung der Sanierung des Völkerschlachtdenkmal

Wir freuen uns sehr über das sehr gute Ergebnis in der Zufriedenheitsbefragung unserer Patienten im Oktober 2018.

Sachsen will Entwicklung der Telemedizin vorantreiben | KVS-Mitteilungen 11/2018

Am 17. September 2018 trafen sich rund 400 Teilnehmer aus Gesundheitswirtschaft, Politik und Wissenschaft zum „Sächsischen Tag der Telemedizin“ in Leipzig. Auch Vertreter der KV Sachsen nahmen daran teil – mit dem Hintergrund des aktiven Einstiegs in ein Modellprojekt zur Fernbehandlung, das nur wenige Tage zuvor auf der Sonder-Vertreterversammlung beschlossen wurde.

Diskutiert wurde über den aktuellen Stand der Telemedizin in Sachsen und die gegenwärtigen Entwicklungen auf Bundesebene.

Gutachten der KBV zur Umwandlung kleinerer Krankenhäuser | Lipp: Diskussion regional mit Augenmaß führen

Das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vorgelegte Gutachten zur Umwandlung von Krankenhausstandorten in sogenannte integrierte ambulante Behandlungszentren kann regional eine Blaupause für eine sinnvolle Gestaltung der medizinischen Versorgung in der Fläche bieten. Hier sei eine offene ideologiefreie Diskussion aller Beteiligten notwendig, um das Für- und Wider abzuwägen.

„Statt aus der Sicht der Besitzstandswahrung und Abgrenzung zudenken,

Philosophie und Theologie im Med-Studium | Ärztezeitung | 22.08.2018

Offener Brief: Mut zum neuen Denken!

Sehr geehrte Damen und Herren: Mut zum neuen Denken!

Die Veränderungen bezüglich zukünftiger Versorgung der Menschen und Patienten ändert sich rasant. Alle wissen das. Doch die meisten darge- brachten Lösungen tragen das Grundmuster vom letzten Jahrhundert, wer- den den zukünftigen Erfordernissen nicht gerecht. Auch wenn kaum mehrjemand den inflationierten Begriff „sektorübergreifend“ hören kann,

Ärztemangel oder selbstgemachtes Elend? | Ärzteblatt Sachsen | Heft 7/2018

Selbstverwaltung ruft nach jungen Kollegen

Der Basso continuo aller berufspolitischen Diskussionen lau- tet: Ärztemangel! Es ist das zentrale Thema der Gesund- heitspolitik. Es ist die politisch korrekte Grundierung allen Denkens. Aber gibt es ihn, diesen Mangel? Unzweifelhaft: Wir haben im JetZiGeN System einen eklatanten Ärztemangel! Wenn wir allerdings 1. die Sinnhaftigkeit der immer weiteren Diversifizierung der Fachärzteschaft hinterfragen,

Forderungen an Gesundheitsminister Spahn, den Budgetdeckel abzuschaffen | Hartmannbund

„Wir haben geliefert“ | Die Forderungen an Gesundheitsminister Spahn, den Budgetdeckel abzuschaffen, werden lauter. Jetzt stimmt auch der Hartmannbund in Sachsen ein.

Die Forderungen an Gesundheitsminister Spahn, den Budgetdeckel abzuschaffen, werden lauter. Jetzt stimmt auch der Hartmannbund in Sachsen ein.

„Wir haben geliefert und unsere Patienten weit über den üblichen Behandlungsbedarf hinaus versorgt“,

Hartmannbund Landesverband Sachsen zur Grippewelle Lipp: Sachsens Ärzte haben viel geleistet, doch was bleibt?

„Unsere Patienten konnten sich in den letzten Wochen und Monaten auf ihre Ärzte in Praxis und Krankenhaus verlassen, wir waren für sie da trotz erheblicher Mehrbelastungen und haben mit vollem Einsatz alles Erforderliche klaglos getan“, erklärt der Vorsitzende des Hartmannbundes Landesverband Sachsen und Leipziger Allgemeinmediziner, Dr. med. Thomas Lipp. „Wir vertrauen jetzt im Gegenzug auf die Aussage unseres Bundesgesundheitsministers Jens Spahn,

Sorgenvolle Anmerkung: Portalpraxen | KVS-Mitteilungen 02/2018

Sehr geehrter Herr Heckemann, Ihr Bestreben, für die Niedergelassenen das Optimale an Honorar und Rahmenbedingungen  herauszuholen, ist mir bestens bekannt. Das schätze ich auch. Ihren Handlungsdruck und  Entscheidungsgründe in der Sache Portalpraxen sind mir nachvollziehbar. Ihre Lösungsvorschläge auch. Ich habe denen ja auch bewußt zugestimmt. Allerdings stellen sich mir bei der Umsetzung und der Möglichkeit des Nachjustierens einige Fragen…..

Leserbrief von Dr. Thomas Lipp – Sorgenvolle Anmerkungen: Portalpraxen | KVS-Mitteilungen | 2018-02

Schöne @digitale Welt | Leserbrief Dr. Lipp Ärzteblatt-Sachsen | 11/2017

Zu den Leserbriefen von Dr. med. Kathrin Uhlig, Dresden und Dr. med. Phillipp Conradi, Dresden (beide

„Ärzteblatt Sachsen“; Heft 10/2017) erreichte uns die Antwort von Dr. med. Thomas Lipp, Leipzig (Vor- standsmitglied):

Hochverehrte Kollegen Uhlig und Conradi,
erstmals in der Weltgeschichte gibt es einen unbegrenzten weltweiten Arbeits- und Anbietermarkt, mit einem riesigen Überangebot an auf den Arbeitsmarkt drängenden Men- schen.

„In der Demokratie wird man nicht bedient“ Gunter Weißgerber und Thomas Lipp | LVZ Artikel | 18.04.2016

Dr. Lipp: „Bei Infekten reichte es in der Regel, wenn man sie zu Hause aussitzt“ LVZ-Artikel aus 2016

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